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Produkte - Lichtdusche

DAS LICHT, DAS AUGE UND DER MENSCHLICHE RHYTMUS

Heute weiß man, daß Licht für viele Abläufe im Körper als Zeitgeber wirkt. Dabei gelangt das helle Licht über das Auge und die Sehnerven in Form elektrischer Impulse zur "inneren Uhr" unseres Gehirns.

Sie nutzt die Hell-Dunkel-Informationen und veranlaßt andere Hirnstrukturen zur rhythmischen Ausschüttung chemischer Botenstoffe und Hormone.

Dies sind z.B. das schlaffördernde Hormon Melatonin einerseits und die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin als "Gute-Stimmung-Macher" andererseits.

Bei Dunkelheit wird müdemachendes Melatonin produziert, bei genügend Licht wird die Produktion gestoppt.

Die Anwendung der Lichttherapie dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Die Lampe besteht aus Leuchtstofflampen, die eine Lichtintensität von 10.000 Lux abgeben.

Der UV-Anteil wird wegen der möglichen Risiken für Haut und Augen herausgefiltert.
Auch Infrarotstrahlen werden soweit wie möglich ausgeschaltet wegen des möglichen Erkrankungsrisikos am grauen Star.

Während der Behandlung sitzt man etwa einen halben Meter vor der Lampe. Man sollte die Augen während der Bestrahlung offen halten und kann währenddessen lesen, arbeiten, fernsehen oder sich auf dem Heimtrainer abstrampeln.

Immer wieder einmal wird spekuliert, daß es sich bei den Erfolgen der Lichttherapie um einen Placebo-Effekt handeln könnte - also eine positive Wirkung, die allein auf dem Glauben basiert. Doch bei den meisten Menschen ist die Wirkung offenbar ganz real, denn Versuche mit weniger hellem Licht brachten nur in sehr seltenen Fällen einen Erfolg.

Winterdepressionen

Winterdepression ist mehr als nur "nicht gut drauf sein". Letztlich handelt es sich dabei um quantitative Veränderungen von Hormonen und Botenstoffen im Gehirn, die unser Aktivitätsniveau, unsere Gefühle und das Wohlbefinden beeinflussen.

Circa 10 - 20% der Bevölkerung in Mittel- und Nordeuropa leiden an der Winterdepression.
Ein wichtiges Merkmal der Winterdepression ist, daß die depressiven Schübe regelmäßig wiederkommen. Überwiegend in der dunklen Jahreszeit zwischen Oktober und März. Daher auch der Name "Winterdepression".

Betroffene leiden an:
- Antriebslosigkeit
- gedrückter Stimmung
- Gewichtszunahme
- vermehrtem Schlaf u.a.m.

Die Anwendung einer Lichtdusche kann helfen, diese depressiven Störungen zu überwinden. Oft tritt die positive Wirkung des Lichts bereits nach kurzer Zeit ein.
So können sich erste Verbesserungen nach wenigen Tagen zeigen. Der volle Effekt mit einem Gefühl von Leichtigkeit, Ruhe und Energie tritt meist nach etwa 2 Wochen ein. Sie fühlen sich gut - und man sieht es.

Heute arbeiten und leben sehr viele Menschen unter künstlichem Licht bei relativ niedrigen Beleuchtungsstärken von etwa 500 Lux. Das reicht zwar für unsere Augen zum Sehen, doch für unser Gehirn bleibt es Nacht. Denn wir brauchen mindestens 2.500 Lux, um Hormone und Botenstoffe im Gehirn positiv zu beeinflussen.

Die Folge: Der körpereigene Rhythmus paßt nicht zum Tag-Nacht-Rhythmus der Mehrheit der Bevölkerung.
Millionen von Menschen spüren das an der Beeinträchtigung ihrer Leistungsfähigkeit und verstärkt auftretenden sozialen Konflikten.

Menschen, die an einem unregelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus leiden, sind tagsüber oft so müde, daß sie schlafen müssen und kommen dann Nachts nicht zur Ruhe. An verzögerten Schlafphasen leiden die extremen Abendtypen ("Eulen"). Sie können erst spät nach Mitternacht einschlafen. Morgens sind sie dann unausgeschlafen, noch lange müde und erst am Nachmittag aktiv.

Extreme Morgentypen ("Lerchen") plagen sich mit vorverlagerten Schlafphasen. Sie gehen am frühen Abend zu Bett und stehen sehr früh auf. Lerchen haben Probleme, weil sie abends zu rasch ermüden und morgens extrem früh erwachen.

Aber auch Schichtarbeiter und Reisende zwischen den Kontinenten und Zeitzonen ("Jet lag Syndrom") können ein Lied von den Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus singen.

Durch die Lichttherapie mit der Lichtdusche gibt es heute die Möglichkeit, die Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus und ihre negativen Auswirkungen erheblich zu lindern. Mehr als die Hälfte aller Frauen über 30 Jahren leiden ca. 1 Woche vor dem Eintritt ihrer Periode unter erheblichen körperlichen und psychischen Beschwerden. Dies sind:
- Stimmungsschwankungen
- Gereiztheit
- Schwunglosigkeit
- Schmerzen verschiedener Art
- u.a.m.

Der Volksmund spricht von den "Tagen vor den Tagen", der Fachmann vom Prämenstruellen Syndrom.

Mehr Informationen über die Lichtdusche erhalten Sie bei uns.